Unter dem Motto der Jahreslosung „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ und der internationalen Woche gegen Rassismus veranstaltete die Barbara-Schadeberg-Stiftung am 25. und 26. März 2021 ihren ersten digitalen Kongress mit Schulen aus ganz Deutschland. Darunter befand sich auch unser Laurentius-Gymnasium Neuendettelsau, welches sich mit dem Thema „Wie können wir Hass und Zwietracht in den Medien begegnen“ auseinandersetzte.



Unsere Schule wurde sowohl von den Schülersprecherinnen Paula, Réka und Helena als auch von Ayna, Elena und mir, Klara, vertreten. Bereits im Vorfeld nahmen wir Kontakt zu unseren Podiumsgästen auf, durften sie in einer Videokonferenz kennenlernen und erste Details über ihre Arbeit erfahren. In der Vorbereitung teilten wir unsere Aufgabenfelder untereinander auf: Begrüßung, Vorstellung, Moderation, Filtern von Fragen.

So fand am 25. März ein Podiumsgespräch mit den Gästen Axel Schröder von „hessengegenhetze“, Christian Urban, der sich als Redakteur bei nordbayern.de vorrangig mit der Moderation von Hasskommentaren im Netz auseinandersetzt und Franz Zobel, der seit 2011 bei ezra, einer unabhängigen und anonymen Hilfsplattform mit Beratung für Opfer rechtsradikaler und antisemitischer Gewalt, als Ansprechpartner der Presse und Projektleiter arbeitet, statt.



In der Diskussion erhielten wir Antworten darauf, wie wir als Internetuser am besten mit Hasskommentaren umgehen und welche Konsequenzen auf die Schreiber der Hasskommentare zukommen können. Außerdem gewährten uns die Gäste einen Einblick in ihre Tätigkeitsfelder, wie zum Beispiel den direkten Kontakt zur Staatsanwaltschaft und den Opfern von Gewalt. Dieser erste Kongresstag wurde von uns aktiv mitgestaltet, was schon in der digitalen Form sehr aufregend, mitreißend und gleichermaßen anstrengend war, weil wir doch eine Gesprächsrunde thematisch versiert lenken und leiten mussten. Zum Glück hat alles toll geklappt!

Dennoch stellten wir uns die Frage, wie es wohl gewesen wäre, wenn wir live auf einem Podium mit den Fachleuten diskutieren hätten können. Zudem wurde der Kongress von den Themen Black lives matter, Seenotrettung – Flüchtende Menschen in Not helfen und Engagiert – resigniert, Erfahrungen politisch aktiver Menschen geprägt. Hierzu fanden entweder Workshops, Präsentationen oder Podiumsgespräche statt, die von unterschiedlichen Schulen mitgestaltet wurden.



Besonders beeindruckte mich Mo Asumangs Lebenslinie, Engagement, Mut und Ambition, sich mit dem Thema Rassismus auseinander zu setzen und sich dabei selbst in lebensgefährliche Konfliktsituationen zu begeben. Eine außergewöhnliche Frau, die für uns Jugendliche ein Vorbild für politisches Handeln sein kann.

Ich persönlich empfand den Kongress als eine einzigartige Chance, engagierte Menschen kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Außerdem wurde mir bewusst, dass jeder einzelne von uns, bereits im Jugendalter mit Zivilcourage und kritischem Denken einen ganz persönlichen Teil dazu beitragen kann, unsere Welt gerecht und menschlich zu gestalten.

Klara

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