Wechsel an der Spitze

 

„Gott möchte uns als freie und aufrechte Menschen.“ So steht es in den Leitsätzen des Diakoneo Gymnasiums Neuendettelsau, unter diesem Motto hat Ute Wania-Olbrich das Gymnasium und die Fachoberschule seit elf Jahren geleitet. Zum Schuljahresende wechselt sie als Vorständin in die Evangelische Schulstiftung Bayern.

„Wir freuen uns sehr mit Frau Wania-Olbrich, auch wenn wir mit ihr eine hochengagierte und in der Schulfamilie sehr angesehene Schulleiterin ziehen lassen müssen“, sagt Verena Bikas, Vorständin Bildung bei Diakoneo. Unter ihrer Leitung in ist die Sanierung des Zentralschulgebäudes 2022 abgeschlossen worden, gleichzeitig hat Ute Wania-Olbrich das Haus mit Inhalt und Haltung gefüllt. Sie hat das Profil als vorurteilsfreie und diverse Schule nach innen geschärft und nach außen standhaft vertreten. Ihr ging es gemeinsam mit ihrem Team immer um soziale Kompetenz, Selbstständigkeit und Eigenverantwortung in einer lebendigen Lern- und Lehrgemeinschaft. Fortgesetzt wird das von ihrem langjährigen Stellvertreter. Dr. Joachim Dengler wird die Schulleitung kommissarisch übernehmen, bis die Nachfolge geregelt ist.

 

 

„Die Momente, in denen Schulgemeinschaft spürbar wird, werde ich auch am meisten vermissen“, sagt Ute Wania-Olbrich. Die Begrüßung der Fünftklässler, die Informationstage, die Verabschiedung in die Ferien seien immer besondere Veranstaltungen gewesen. Und so schlagen auch bei ihr zwei Herzen in einer Brust. „Einerseits ist es schwer, zu gehen und das Team, die Schülerinnen und Schüler und das Umfeld allein zu lassen. Andererseits freue ich mich auf eine neue Aufgabe am Ende meiner beruflichen Laufbahn“. Die hatte nach dreizehn Jahren in Neustadt an der Aisch an die Wilhelm-Löhe- Gesamtschule in Nürnberg und schließlich nach Neuendettelsau geführt. „Ich verdanke Diakoneo viel“, sagt Ute Wania-Olbrich. Besonders geschätzt hat sie die Möglichkeiten, sich weiterzubilden. „Der Campus mit seinen vielfältigen Einrichtungen, wechselnden Eindrücken und vielen Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln, ist faszinierend“, sagt die scheidende Schulleiterin.

Das wird sich an ihrer neuen Arbeitsstelle als Stiftungsvorständin der Evangelischen Schulstiftung vermutlich fortsetzen. „Ich halte das evangelische Schulwesen für eine absolute Bereicherung in der Schullandschaft und freue mich, dafür kämpfen zu dürfen.“ Übrigens auch für Schulen von Diakoneo. Das Unternehmen ist im Stiftungsrat und in der Trägerversammlung vertreten. Dort werden die gemeinsamen Interessen formuliert, die der Stiftungsvorstand gegenüber dem Freistaat vertritt. So ganz geht Ute Wania-Olbrich also doch nicht.

M. Wagner, Pressesprecher Diakoneo

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