Am Herzen der bayerischen Politik

 

Mitten in der Sommerpause und kurz vor der Landtagswahl waren wir unterwegs nach München ins Parlament im Maximilianeum. Frau Sabine Leidenberger (Fachschaftsleitung für Politik/Sozialkunde) hatte Kontakt mit dem Diakonischen Werk in Nürnberg aufgenommen und hier wurde von Frau Birgit Schönknecht die Idee geboren, politische Wünsche direkt von den SchülerInnen der 11. & 12. Jahrgangsstufe an die PolitikerInnen im Parlament heranzutragen.
Und so luden Frau Doris Rauscher (SPD) und Herr Thomas Huber (CSU) als Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie unser motivertes Grüppchen aus 12 SchülerInnen in der zweiten Schulwoche tatsächlich direkt nach München ein: Wir durften die Wünsche mitbringen, den Landtag besichtigen und mit beiden diskutieren.

 

 

Aus einer witzigen Wünsche-Übergabe mit bunten Ballons wurde ein rund einstündiges und zunehmend tiefgründiges Gespräch: Besonders Helena, Chiara und Samuel fühlten den beiden erfahrenen sowie sympathischen Parlamentariern auf den Zahn:
Kinderarmut in einem der reichsten Länder der Welt? Eine CSU, die Angst vor der Partei am rechten Rand hat? Ein Söder, der Aiwangers Verhalten unterstützt? Fachkräftemangel in Erziehung und Bildung?
Die Fragen und Antworten wurden immer intensiver und gaben Einblick in die Realitäten rund um das politische Herz mitten in München.

 

 

Der Plenarsaal wurde gerade umgebaut und die hervorragende Maximilianeums-Küche war nicht für uns gebucht. Dafür hat uns der Ausflug ganz nah an den Puls unserer bayrischen Landespolitik gebracht und viele schwierige Fragen aufgeworfen, aber auch spannende Antworten gezeigt, etwa: Was tun gegen Desinteresse von Jugendlichen an Politik?

"Der 8er-Rat – ein innovatives Modell zur Stärkung der Jugendbeteiligung", war hier ein starker Vorschlag von Doris Rauscher. Überhaupt machte die Politikerin Eindruck: Als Frau des noch immer männerdominierten Parlaments gab sie sich redegwandt und selbstbewusst. Von unserem Besuch war die Parlamentarierin aber ebenso begeistert, sie schlug unsere stärksten FragestellerInnen munter vor, selbst später in die Politik zu gehen!
Leider kein Ausflug zum Oktoberfestauftakt in München? Nein, sondern direkt und ganz nah an das Herz des "politischen Apparates" (wie Frau Rauscher sich ausdrückte) - und doch hat es sich so sehr gelohnt!

C. Ruf

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