Ein wunderbarer Ort des Lernens

 

 

 

So viele Menschen waren gekommen, um gemeinsam nach über 10 Jahren Bauzeit zu feiern, dass das Schulhaus von Laurentius-Gymnasium, Laurentius-Realschule und Laurentius-FOS, samt Spange und Pausenhalle, endlich fertiggestellt und modernisiert worden ist: SchülerInnen, Eltern, Mitarbeitende und Schulleitung, Diakoneo-Vorstand, Ministerialbeauftragte der Schulen, Landrat, Bürgermeister, Bauleitung, Ehemalige und viele mehr. Die Kirche, die als Ort der Dankesworte diente, war voll – und die Überraschung groß: So viele Seiten hatten an dem Bau mitgewirkt: Ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das an diesem Tag gebührend eingeweiht worden ist.

 

 

Frau Bikas, Vorständin Bildung und Herr Dr. Hartmann, Vorstand Diakoneo, begannen mit einer Rückschau auf die Bauzeit für die drei Schulen: 28 Millionen Euro hatte das Projekt gekostet, davon 11 Millionen vom Freistaat, fast 6 Millionen vom Landkreis Ansbach. Dafür sind die Räume des Zentralschulhauses komplett kernsaniert worden, auf neuestem technischem Stand, das Gebäude mit zentraler Lüftungsanlage und weiterer Gebäudetechnik auf höchstem Niveau ausgestattet. Auch die Pausenhalle und die Spange sind entstanden und bieten brandneue Klassen- und Fachräume, die sich sehen lassen können.

 

 

Der Bau war nicht nur eine Zeit der Entbehrung für die Schulfamilie. Luisa erzählte aus Sicht der SchülerInnen von ihren Erfahrungen: „Ich glaube, wir konnten mit der Baustelle ganz gut leben. Die Baustellenleitung, die Handwerker und die Schulleitung haben stets dafür gearbeitet, dass die Klassen so wenig wie möglich von der Baustelle mitbekommen. Wurde der Pausenhofplatz eng, durften wir in den Park und auf den Sportplatz. Viele Klassen wurden in die Höfe und die neu gebauten Verfügungsgebäude ausgelagert. Diesen Abstand zum Lehrerzimmer fanden wir natürlich toll. Und Baulärm zur Unterrichtszeit gab es ganz selten. Und wenn, dann höchstens vom Baustellenradio, durch das man immer wieder mal ganz nette Hintergrundmusik hatte.“

 

 

Außerdem erfreulich, dass das Projekt ohne Verzögerung abgeschlossen werden konnte, ohne große Überraschungen oder mit zu großer Last für den Unterricht. Sogar zwei eigene „Verfügungsgebäude“ sind im Laufe der Bauzeit entstanden, um das Auslagern von Klassen in Container zu vermeiden.

 

 

Jetzt gilt es, die neuen Räume mit Leben zu füllen, da sind sich alle drei Schulen einig. So hat schließlich Herr Dr. Hartmann zur offiziellen Einweihung den Segen Gottes für unser Schulhaus gesprochen. Anschließend wagten alle Gäste einen Blick auf die Bauphasen und kam in der Pausenhalle auf einen lockeren Empfang zusammen. Der Eindruck bleibt: Das historische Schulhaus, komplett saniert, ist ein wunderbarer Ort des Lebens und Lernens geworden. Ein Bekenntnis zu guter Pädagogik, mitten in unserer Region.

C. Ruf

 

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