Unser „Apfelprojekt“ ist eine Initiative gegen den Trend, Früchte an heimischen Obstbäumen, Äpfel, Birnen, Zwetschgen, ungenutzt verfaulen zu lassen! Wir wollen keine teuren, chemisch behandelten, von Übersee kommenden Früchte aus den Supermärkten mehr; auch nicht, wenn sie dem Klischee der Werbung entsprechen, hochglanzpoliert, ohne jeglichen Fehl und Tadel, perfekt. Denn wie Einheitstomaten sind sie ohne eigenen Charakter, oft weniger schmackhaft, aufgrund der langen Transportwege ökologisch völlig unakzeptabel.



Ziel des „Apfelprojekts“ ist es seit 2010, Schüler unseres Schulzentrums für die wertvollen Früchte vor der eigenen Haustüre zu sensibilisieren und eine praktikable Handhabung im Umgang mit den Früchten sowie deren sinnvolle Verwertung im Rahmen des Unterrichts zu vermitteln. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, wieder damit anzufangen, die örtlichen Ressourcen nicht verkommen zu lassen, sondern effektiv und gewinnbringend zu nutzen: Der Arbeitsablauf des P-Seminars während eines Schuljahr:

• Ernten der Früchte (Sep. – Nov.)

• Pressen des Obstes im Mosthaus Merkendorf bei Ansbach (Okt. – Nov.)

• Laufend Vermarktung des Saftes (zu Theateraufführungen, Elternabenden; an Altenheime der Diakonie, Schüler, Lehrer) • Kochkurs an den landwirt. Lehranstalten der FH Triesdorf zum Motto: Alles zum Apfel (Okt.)

• Kochen von Marmelade/ Gelee in der eigenen Schulküche; Gestaltung als Weihnachtsge-schenke (Dez.)

• Ganztäg. Baumschneide-/ Veredelungskurse an der FH Triesdorf (Mär. und Apr.)

• Umsetzung des Gelernten, d.h. Pflege der eigenen Obstbäume im Campus: Schnitt, Pflan-zung, Versorgung junger Obstbäume; Anbringen von Vogelhäuschen und Insektenhotels (Feb. – Mai)

• Exkursion zu Obstbauer in der Region (Mai)

• Gruppenarbeiten lt. Plan

„Meines Lebens schönster Traum, hängt an diesem Apfelbaum“, sagte Wilhelm Busch einmal. Damit übertreibt er natürlich augenzwinkernd, aber er hätte vermutlich mit Begeisterung bei unserem Projekt mitgemacht.


Hierfür möchten wir die Spende im Rahmen des Projektes einsetzen:


Das erwirtschaftete Geld (aus Saft-/ Marmeladenproduktion) wird seit Beginn des P-Seminars „Apfelprojekt“ investiert in Material wie Obstkörbe, Pflückgerät, Astscheren, Sägen, Leitern usw. sowie in Kurse für Schüler: Sie erlernen z. B. an der FH Triesdorf in Seminaren den Obstbaum-schnitt und werden in die Veredelung eingewiesen. Mit mehr Geld könnten wir besonders interessierte Schüler/ -innen zu Baumwarten oder Imkern ausbilden lassen. Gruppenarbeiten zu Produktvermarktung, Öffentlichkeitsarbeit, Gestaltung eines Internetauftritt und Apfelbuchs sowie der Anlage eines Baumkatasters ergänzen die Aktivitäten im Plenum. Für diese Tätigkeiten konnte ein eigener Laptop angeschafft werden; spezielle Software zur Produktgestaltung etc. oder GPS-Geräte fehlen uns noch. Ganz besonders am Herz liegt uns aber der Aufbau einer Schülerfirma, um unsere Produkte pro-fessioneller zu vermarkten; das erwirtschaftete Geld soll in das Apfelprojekt und in weitere Projekte/ Exkursionen gesteckt werden.


Deshalb auf der Homepage von Sparda-machts-möglich mitmachen und unseren Beitrag unter die zehn beliebtesten Projekte bringen!

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