Wirbelige Tiere - ganz nah!

Oh, es fühlt sich ja ganz weich an!

Frau Dr. Schlierf und Frau Rettner hatten einen besonderen Tag für die 6. und 9. Klassen vorbereitet: Herr Röck brachte seinen Wirbeltiere und seine Wirbellosen aus der Tropenwelt mit in den Untericht - und hatte eine Menge Informationen "zum Anfassen" mit im Gepäck.

In den 9. Klassen zeigte Herr Röck Asseln, Schaben mitsamt Höckern, Achatschnecken und Tausendfüßler. Die Schnecken sind "die größten Landschnecken der Welt, da sie bis zu 30cm groß werden können," erläutert Herr Röck der staunenden Klasse. Aber der Höhepunkt war dann "Hanni", die Rote Chile-Vogelspinne, "denn Nanni ist daheim geblieben". Hier konnten die SchülerInnen auch die mitgebrachten Häutungen anfassen und durch die Reihen geben.

Selbst SchülerInnen, die vorher große Angst davor hatten, das zu klein gewordene Außenskelett anzufassen, staunten und trauten sich: Oh, es fühlt sich ja ganz weich an! wurde oft verwundert geäußert.

In den 6. Klassen stellte Herr Röck seine Exemplare zum Thema „Wirbeltiere - Amphibien und Reptilien“ vor. Zu sehen gab es einen jungen Ochsenfrosch namens "Bodo" und "sein großer Bruder frisst auch eine ausgewachsene Ratte", präsentierte Herr Röck auf einem Foto.

Außerdem begutachteten die SchülerInnen mit großen Augen einen gelben Pfeilgiftfrosch, der bereits an der knalligen Farbe mitteilt ich bin sehr giftig. Herr Röck erzählte, dass von dem Gift 10 Menschen sterben könnten, aber heute musste keiner um sein Leben bangen: "In Gefangenschaft sind die Tiere nicht giftig, da sie nicht das entsprechende Futter zu sich nehmen können. In freier Wildbahn fressen sie giftige Pflanzen und werden somit selbst giftig." Der Vietnamesicher Moosfrosch hat dagegen eine besonders gute Tarnung und schützt sich so vor Fressfeinden. An den Brunftschwielen erkennt man das Männchen, diese werden in der nächsten Zeit noch größer und rosa gefärbt.

Über Bertl die Bartagame freute sich am Ende die Klasse sehr, da sie diese auch anfassen durften. Die Freudenschreie mussten allerdings unterdrückt werden, da Bertl sonst Angst bekommen würde. Aber die SchülerInnen schafften es, sich auch leise zu freuen. Zum Schluss wurde noch Franzl, eine westafrikanische Königspython aus ihrer Transport-Wärme-Box geholt. Auch die Würgeschlange durften alle anfassen und einige schafften es, den Ekel zu überwinden und die weiche Schuppenhaut vorsichtig zu berühren. Es waren heute ganz besondere Biologiestunden an unserer Schule, die sicherlich lange im Gedächtnis bleiben werden.

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